Genauso richtig  

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Marie ist sieben Jahre alt und nutzt aufgrund einer Muskelerkrankung den Rollstuhl als Fortbewegungsmittel. Immer wieder kommt es vor, dass Kinder auf dem Schulhof Fragen stellen oder Marie gegenüber mit Unsicherheit begegnen. Obwohl es ihr meist gelingt, solche Situationen mit Stärke zu meistern, gibt es auch Momente der Schwäche, in denen sie traurig ist. Beim Schulausflug in ein Museum wird Marie besonders still, als sie die vielen Treppen erblickt, die mit ihrem Rollstuhl keineswegs zu bewältigen sind. Doch dann erkennt Marie, dass sie mit dem Rückhalt ihrer Klasse ein Zeichen für Veränderung setzen kann. Nach und nach wächst ihr Mut, sodass Marie sogar die Kraft aufbringt, einem neuen Klassenkameraden zur Seite zu stehen… 

Wie ist das Kinderbuch „Genauso richtig“ aufgebaut?  

Das Vorlesebuch beginnt mit einer Widmung und einer Danksagung. Danach schließen sich das Vorwort sowie eine kurze Vorstellung der Hauptprotagonistin Marie an. Unmittelbar danach beginnt das erste von insgesamt 20 Kapiteln. Die Einheiten bauen allesamt lückenlos aufeinander auf und bilden eine zusammenhängende Alltagsgeschichte.  

Mit einem Umfang von etwa sieben Seiten fallen die Kapitel recht kompakt aus. Jede Einheit beginnt mit einer großformatigen, farbenfrohen Abbildung. Zudem sind alle Kapitel fortlaufend nummeriert und mit einer Überschrift versehen.  

Die übrigen Seiten weisen ausschließlich Text auf, der durch mehrere Absätze übersichtlich aufbereitet ist. Nach der Geschichte schließen sich ein Nachwort und das Impressum an, ehe das Vorlesebuch mit einem Umfang von 126 Seiten endet. 

Genauso richtig

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Für wen kommt das Vorlesebuch zum Thema Inklusion infrage?  

Wie bereits aus dem Untertitel des Buches hervorgeht, eignet sich diese Geschichte für Kinder ab sieben Jahren. Dank der angenehmen Schriftgröße, der übersichtlichen Textstruktur und der kompakten Kapitel kann das Buch gegen Ende der zweiten Klasse meist selbstständig gelesen werden. Alternativ bietet sich dieses zum Vorlesen an.  

Die Mutgeschichte kann sich vor allem für Kinder, die selbst eine körperliche Beeinträchtigung haben, als besonders hilfreich erweisen. Doch auch für all diejenigen, die das Gefühl haben, nicht richtig dazu zu gehören, ist dieses Kinderbuch interessant. Des Weiteren bietet sich die Alltagsgeschichte für alle Kinder an, um diese für das Thema Inklusion zu sensibilisieren.  

Welche Botschaft transportiert die Alltagsgeschichte?  

Die Handlung zeigt eindrucksvoll und nachvollziehbar den Alltag von Marie auf, die aufgrund einer Muskelerkrankung im Rollstuhl sitzt. Auf eine kindgerechte Art und Weise kommen alltägliche Hürden und emotionale Herausforderungen zum Ausdruck.  

Dabei werden die Themen „Mut“, „Freundschaft“, „Veränderung“, „Zusammenhalt“, „Selbstvertrauen“ und „Barrierefreiheit“ in den Fokus gerückt.  

Während die Alltagsgeschichte Kinder mit Beeinträchtigung ermutigt, sensibilisiert diese Kinder ohne Beeinträchtigung dafür, Inklusion gegenüber aufgeschlossen zu begegnen. Aus der Handlung geht hervor, dass Inklusion breit gefächert ist und auch Beeinträchtigungen wie Stottern, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind, mit einbezieht.  

Aus der Mutgeschichte geht hervor, dass der Umgang mit Kindern, die eine Beeinträchtigung besitzen, zunächst für beide Seiten mit Unsicherheit einhergeht. Es wird einfühlsam aufgezeigt, wie Worte verletzen und Mut wachsen kann.  

Die Geschichte gibt Impulse, wie mit solch schwierigen Situationen umgegangen werden kann. Zudem zeigt die Alltagsgeschichte auf, dass man selbst zu Veränderungen beitragen kann, indem die eigenen Bedürfnisse und Gefühle mitgeteilt werden.  

An zentraler Stelle steht die Botschaft, dass man genauso richtig ist, wie man ist. Dabei ist es nicht entscheidend, was wie gut gelingt.  

Durch welche Besonderheiten zeichnet sich die Mutgeschichte „Genauso richtig“ aus? 

Während sich das Vorwort direkt an den Leser richtet, spricht das Nachwort Eltern und Pädagogen an. Die Handlung ist in einer kindgerechten Sprache verfasst, sodass Grundschulkinder die Botschaft problemlos verstehen können. Der Schreibstil ist warmherzig und ruhig gewählt.  

Mehrere Wiederholungen geben der Geschichte eine gewisse Ausdruckskraft. Vereinzelt lockern Aufzählungen und fettgedruckte Begriffe die Handlung auf.  

Da sich die Hauptprotagonistin Marie mit ihren sieben Jahren in einem ähnlichen Alter wie der Leser befindet, fällt es Kindern besonders leicht, sich in deren Perspektive hineinzuversetzen. Indem Marie gleich zu Beginn vorgestellt wird, wird eine Beziehung auf Augenhöhe geschaffen. 

Die Geschichte ist in einer angenehmen Schriftgröße verfasst und übersichtlich strukturiert. Dadurch wird vor allem beim Selberlesen die Orientierung erleichtert. Die kompakten Kapitel ermöglichen in regelmäßigen Abständen bequeme Lesepausen.  Die farbenfrohen Abbildungen zu Beginn eines Kapitels stimmen den Leser auf die bevorstehenden Geschehnisse ein. 

Welche inhaltlichen Aspekte sind bereits dem Buchcover zu entnehmen?  

Auf dem Cover ist ein Mädchen im Rollstuhl zu sehen, das aus dem Fenster schaut. Aus dem Buchtitel geht hervor, dass es sich hierbei um eine Geschichte zum Thema Inklusion zu handeln scheint. Dem Untertitel ist zu entnehmen, dass sich die Geschichte ab sieben Jahren eignet. Der Leser wird auf eine warmherzige Geschichte eingestimmt.  

Wie bewerten bisherige Leser das Buch „Genauso richtig“?  

Aktuell gibt es noch keine öffentlichen Bewertungen von bisherigen Lesern. Zunächst wird jedes Buch, das auf buchnavi zu finden ist, selbst gelesen. Somit gelingt dennoch eine erste Beurteilung: 

Buchnavi Bewertung: Dieses Kinderbuch verkörpert eine warmherzige Geschichte zum Thema Inklusion. Ohne dabei belehrend zu wirken, werden alltägliche Hürden und schwierige Situationen aufgezeigt. Dem Leser gelingt es dabei, sich in die Perspektive der Hauptprotagonistin Marie hineinzuversetzen sowie ihre Gefühle zu verstehen.